Zum Hauptinhalt springen

Apotheken Report

Der Backpulver-Fehler: Warum dein Kollagen keine Wirkung zeigt

Ernährung & GesundheitAnzeige

Der Backpulver-Fehler: Warum dein Kollagen keine Wirkung zeigt

Frau Anfang 50 morgens in der Küche mit Kaffee und Kollagendose
Jeden Morgen derselbe Löffel. Und jeden Morgen dieselbe Frage.
KAVon Katrin Albers, Senior Editor Ernährung
Lesezeit ca. 7 Minuten

Alle anderen schwören auf ihr Kollagen. Und du stehst vor dem Spiegel und fragst dich, warum es ausgerechnet bei dir nicht wirkt, obwohl du alles genauso machst.

Ich kenne das nur zu gut. Mit 52, mitten in den Wechseljahren, fing es bei mir an.

Die Haut wurde dünner und trockener. Die Nägel splitterten. In der Bürste blieben mehr Haare hängen als früher.

Also habe ich getan, was so viele Frauen tun.

Erst die schicken Trinkampullen aus der Apotheke. Drei Monate, fast 300 Euro. Dann Kapseln. Dann das Pulver, das gefühlt alle empfohlen haben.

Leere Ampullen, Kapseldose, Pulverdose und Kassenbon auf dem Küchentisch
Rund 300 Euro in drei Monaten. Und im Spiegel? Kaum ein Unterschied.

Und jedes Mal dasselbe: Nach ein paar Wochen stand ich vor dem Spiegel und sah … nichts.

Irgendwann kam ich mir ehrlich gesagt dumm vor. War ich einfach einer dieser Fälle, bei denen nichts hilft?

Die Antwort hat mich überrascht.

Warum du kein hoffnungsloser Fall bist

Als Redakteurin für Ernährungsthemen wollte ich es genau wissen.

Ich habe Studien gelesen, Testberichte gewälzt und mit vielen Frauen gesprochen, denen es ging wie mir.

Was ich gefunden habe, hat mich erst wütend gemacht. Und dann unglaublich erleichtert.

Denn wenn dein Kollagen bisher nicht gewirkt hat, liegt das sehr wahrscheinlich nicht an dir.

Nicht an deinem Körper. Nicht an deinem Alter. Und auch nicht daran, dass du etwas falsch gemacht hast.

Es liegt daran, wie die meisten Kollagenprodukte aufgebaut sind.

Und an einer Kleinigkeit, die auf fast keiner Verpackung steht. Für deinen Körper ist sie alles andere als klein.

Aber vorher muss ich dir etwas sagen, womit du vielleicht nicht rechnest.

Du hast auf die richtige Idee gesetzt

Die Idee hinter Kollagen ist nämlich gar nicht falsch.

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein deiner Haut, deines Bindegewebes, deiner Knochen und Sehnen. Es gibt der Haut Halt wie ein Gerüst.

Das Problem? Mit den Jahren bildet der Körper weniger davon.

In den Wechseljahren geht es dann richtig schnell. In den ersten fünf Jahren nach der Menopause verliert die Haut bis zu 30 Prozent ihres Kollagens.

Kollagengehalt der Haut im Lauf des Lebens

203040506070 Lebensalter (Jahre) Hautkollagen Menopause bis zu −30 % in 5 Jahren
Nach der Menopause geht es schnell: bis zu 30 % weniger Hautkollagen in fünf Jahren. Vereinfachte Darstellung.

Dazu kommt: Ältere Hautzellen stellen schlicht weniger neues Kollagen her als junge.

Dein Instinkt war also richtig. Wer spürt, dass sich Haut, Haare und Nägel verändern, hat gute Gründe, etwas zu tun.

Die Frage ist also nicht, ob Kollagen sinnvoll sein kann.

Sondern: Warum kommt es bei so vielen Frauen trotzdem nicht an?

Der Schritt, ohne den Kollagen nicht stabil wird

Hier ist, was die meisten nicht wissen.

Kollagenpulver liefert deinem Körper nur die Bausteine. Damit daraus stabiles Kollagen wird, muss ein bestimmtes Enzym diese Bausteine erst umbauen.

Und genau dieses Enzym wird bei der Arbeit immer wieder ausgebremst.

Was es wieder in Gang setzt? Vitamin C. Fehlt es, kann sich das Kollagen nicht richtig stabilisieren.[1]

Gesunde Haut enthält normalerweise viel Vitamin C. In älterer und sonnengestresster Haut ist es aber deutlich weniger.[2]

Ausgerechnet dann, wenn ältere Hautzellen ohnehin rund ein Drittel weniger Kollagen-Vorstufen bilden.[3]

Stell dir vor, du backst einen Kuchen mit Mehl und Eiern, aber ohne Backpulver. Nur eine Zutat fehlt und deshalb bleibt der Kuchen flach.

Flacher, nicht aufgegangener Kuchen neben Mehl und Eierschalen
Alles drin – und trotzdem geht nichts auf. Was fehlt?

Kein Wunder, dass sich bei so vielen Frauen nichts tut, obwohl sie jeden Tag brav ihren Löffel nehmen.

Als ich das verstanden hatte, fiel bei mir der Groschen. Aber es kam noch schlimmer.

Fast jede dritte Frau ist betroffen – du vielleicht auch?

Jetzt denkst du vielleicht: Ich esse doch Obst.

Das dachte ich auch. Doch laut Nationaler Verzehrsstudie erreichen 29 Prozent der Frauen nicht einmal die empfohlene Menge Vitamin C.[4]

29 % darunter erreichen die Empfehlung
Fast jede dritte Frau erreicht nicht die empfohlene Menge Vitamin C.

Und in der Haut kommt Vitamin C nur in dem Maß an, in dem es im Blut vorhanden ist.[5]

Frag dich deshalb einmal ehrlich:

  • Isst du wirklich jeden Tag mehrere Portionen frisches Obst und Gemüse?
  • Rauchst du oder bist du oft ungeschützt in der Sonne?
  • Bist du in den Wechseljahren oder kurz davor?

Wenn du nur bei einer Frage gezögert hast, fehlt deinem Kollagen sehr wahrscheinlich genau dieser Partner.

Also einfach Vitamin C dazunehmen und fertig?

Das dachte ich auch. Bis ich auf die Rückseite meiner alten Packungen geschaut habe.

Was Stiftung Warentest zu Recht bemängelt

Vielleicht hast du es gelesen: Stiftung Warentest nannte Kollagen-Drinks teuer und überflüssig.

Ehrlich gesagt kann ich das bei vielen Produkten verstehen. Schau mal genau auf die Verpackungen.

Viele Trinkampullen enthalten nur 2,5 Gramm Kollagen. Dazu Zucker oder Süßstoffe. Kostenpunkt: bis zu 3,50 Euro am Tag.

Eine typische Kollagen-Tablette liefert sogar nur 1 Gramm.

In Hautstudien wird dagegen mit 2,5 bis 10 Gramm täglich gearbeitet. Gemessen wird frühestens nach acht Wochen.[6]

Drei Pulverportionen mit 1 g, 2,5 g und 10 g
1 g, 2,5 g, 10 g: So unterschiedlich viel Kollagen steckt in einer Tagesportion.

Und jetzt sei ehrlich zu dir: Wie lange hast du dein letztes Produkt wirklich genommen?

Die meisten Frauen, mit denen ich gesprochen habe, gaben nach drei bis acht Wochen auf. Genau dann, wenn Studien erst anfangen hinzuschauen.

Die Kritik stimmt also. Sie trifft nur nicht das Kollagen selbst, sondern die Art, wie es meistens verkauft wird.

Was heißt das jetzt für dich?

So erkennst du gutes Kollagen, bevor du wieder Geld ausgibst

Bevor du noch einmal Geld ausgibst, stell jedem Kollagen diese drei Fragen.

  1. Wie viel Gramm bekomme ich pro Tag?Alles weit unter der Studienmenge ist eher Hoffnung als Plan.
  2. Ist Vitamin C dabei?Ohne diesen Partner fehlt der entscheidende Schritt. Ideal ist zusätzlich Zink.
  3. Halte ich es lange genug durch?Plane acht bis zwölf Wochen ein. Es muss also bezahlbar sein und schmecken.

Mit genau diesen Fragen bin ich durch Drogerie, Apotheke und Onlineshops gezogen.

Frauenhand prüft die Nährwerttabelle einer Packung im Drogerieregal
Drei Fragen – und die meisten Packungen fallen schon bei der ersten durch.

Viele Produkte scheiterten schon an Frage eins. Andere hatten Vitamin C, aber kaum Kollagen. Wieder andere waren zu teuer für drei Monate.

Und die halb volle Dose in meinem Schrank? Die habe ich ehrlich gesagt noch aufgebraucht.

Aber danach wollte ich nicht wieder raten.

Eines hat mich überzeugt, weil es alle drei auf einmal beantwortet.

Warum eine unabhängige Berliner Marke Kollagen anders denkt

Es ist der Kollagen Komplex von Viktilabs, einer unabhängigen Marke aus Berlin.

Ein Löffel Kollagen Komplex wird in den Morgenkaffee gerührt, daneben Acerola-Kirschen
Ein Löffel in den Morgenkaffee – mehr ist es nicht.

Und hier ist der entscheidende Unterschied: Er liefert die Bausteine und die Partner gleichzeitig.

Ein Löffel enthält 10 Gramm Kollagen-Peptide vom Rind aus Weidehaltung. Das ist die obere Menge, mit der Studien arbeiten.

Genau darauf kommt es an. Forscher betonen inzwischen: Bei Kollagen zählen Menge und Dauer.[7]

Das Kollagen ist enzymatisch in kurze Stücke zerlegt. Diese kommen nachweislich im Blut an.[8]

Dazu kommt Vitamin C aus Acerola. Es trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.

Der Clou: Acerola-Vitamin C wird vom Körper langsamer ausgeschieden als reine Ascorbinsäure.[9]

Und dann noch Zink als Bisglycinat. Diese Form wird rund 43 Prozent besser aufgenommen als Zinkgluconat.[10]

Pro Portion (1 Löffel)

10 gKollagen-Peptidevom Rind aus Weidehaltung
30 mgVitamin Caus Acerola
1,9 mgZinkals Zink-Bisglycinat
Bausteine und Partner in einer Portion.

Statt Mehl ohne Backpulver bekommst du also alles, was es braucht, in einer Portion.

Ohne Zucker, ohne Füllstoffe, laborgeprüft auf Schwermetalle und Keime.

Und das für rund 70 Cent am Tag. Ein Fünftel dessen, was ich früher für die Ampullen bezahlt habe.

Klingt gut. Aber was sagen Frauen, die es wirklich nehmen?

Was Käuferinnen nach dem Umstieg schreiben

Natürlich wollte ich wissen, ob es anderen ähnlich geht.

Auf Reviews.io hat der Kollagen Komplex 4,8 von 5 Sternen. Bei über 1.200 Bewertungen.

4,8★★★★★von 5 Sternen · über 1.200 Bewertungen auf Reviews.io
★★★★★

„Habe bisher ein anderes Produkt genommen, bin aber jetzt sehr begeistert.“

Dagmar K.Verifizierter Kauf
★★★★★

„Das Kollagen kann ich nur empfehlen. Es ist gut verträglich und löst sich gut auf. Die Nägel sind viel fester geworden und die Haare wachsen schneller.“

Kerstin L.Verifizierter Kauf
★★★★★

„Das Kollagenhydrolysat-Pulver löst sich schnell in meinem Morgenkaffee auf und ist ganz geschmacksneutral.“

Claudia D.Verifizierter Kauf

Ich will aber ehrlich sein: Nicht jede merkt nach ein paar Wochen etwas. Und einzelne finden den Geschmack nicht ganz neutral.

★★★★★

„Geschmacksneutral ist es nicht, aber als Bananenshake kann ich es gut trinken.“

LeaVerifizierter Kauf

Mein Tipp: in Kaffee, Orangensaft oder einen Smoothie rühren.

Bleibt noch eine wichtige Frage: Wie lange musst du durchhalten?

Ein fairer Test, ohne falsche Versprechen

Ich verspreche dir nichts, was kein seriöses Produkt versprechen kann.

Kollagen ist kein Wunder über Nacht. Gib deinem Körper mindestens acht bis zwölf Wochen.

Ein Beutel reicht für 50 Tage. Ich würde deshalb direkt mit zwei starten. Dann hast du 100 Tage für einen fairen Test.

Klingt lang? Ging mir genauso.

Aber die ersten Tage merkst du vor allem eins: wie leicht sich der Löffel in deinen Morgen einfügt.

Und nach dem ersten Beutel hast du die Hälfte schon geschafft.

Dieselbe Frau entspannt mit Kaffee in ihrer Küche, Notizzettel Tag 50 am Kühlschrank
Tag 50. Die Hälfte geschafft – und diesmal ohne Zweifel.

Du hattest recht, es mit Kollagen zu versuchen. Diesmal mit allem, was dazugehört.

Mehr über den Kollagen Komplex erfahren →

10 g Kollagen-Peptide · Vitamin C aus Acerola · Zink-Bisglycinat

Quellenverzeichnis

Wissenschaftliche Studien (im Text zitiert):

  1. Vasta, J. D., Raines, R. T. (2016). Human Collagen Prolyl 4-Hydroxylase Is Activated by Ligands for Its Iron Center. Biochemistry 55(23):3224–3233. DOI 10.1021/acs.biochem.6b00251.
  2. Pullar, J. M., Carr, A. C., Vissers, M. C. M. (2017). The Roles of Vitamin C in Skin Health. Nutrients 9(8):866. DOI 10.3390/nu9080866.
  3. Varani, J. et al. (2006). Decreased collagen production in chronologically aged skin. American Journal of Pathology 168(6):1861–1868. DOI 10.2353/ajpath.2006.051302.
  4. Max Rubner-Institut (2008). Nationale Verzehrsstudie II. Grafik Zufuhrempfehlungen, Lebensmittelverband Deutschland (2019).
  5. Pullar, J. M. et al. (2025). Improved Human Skin Vitamin C Levels and Skin Function after Dietary Intake of Kiwifruit. Journal of Investigative Dermatology. DOI 10.1016/j.jid.2025.10.587.
  6. Proksch, E. et al. (2014). Oral supplementation of specific collagen peptides has beneficial effects on human skin physiology. Skin Pharmacology and Physiology 27(1):47–55. DOI 10.1159/000351376.
  7. Smith, L. et al. (2026). Collagen Supplementation for Skin and Musculoskeletal Health: An Umbrella Review of Meta-Analyses. Aesthetic Surgery Journal Open Forum.
  8. Virgilio, N. et al. (2024). Absorption of bioactive peptides following collagen hydrolysate intake: a randomized, double-blind crossover study in healthy individuals. Frontiers in Nutrition 11:1416643. DOI 10.3389/fnut.2024.1416643.
  9. Uchida, E. et al. (2011). Absorption and Excretion of Ascorbic Acid Alone and in Acerola Juice. Biological and Pharmaceutical Bulletin 34(11):1744–1747.
  10. Gandia, P. et al. (2007). A bioavailability study comparing two oral formulations containing zinc (Zn bis-glycinate vs. Zn gluconate). International Journal for Vitamin and Nutrition Research 77(4):243–248. DOI 10.1024/0300-9831.77.4.243.