Apotheken Report

Anzeige

Was hilft wirklich bei zu hohem Cortisol? Die Top 5 Supplements und wofür jedes am besten passt

Die fünf viktilabs-Supplements gegen zu hohes Cortisol im Vergleich
Katrina Rietsch
Verfasst von: Katrina Rietsch, Redaktion Gesundheit & Hormonbalance
Zuletzt aktualisiert vor 2 Tagen · Lesezeit: 7 Minuten

Kaum ein Hormon hat zuletzt so viele Schlagzeilen gemacht wie Cortisol. „Cortisol-Belly", „Cortisol-Face", dazu ein Regal voller Präparate, die alle dasselbe versprechen: runter mit dem Stresshormon. Was davon hält einer nüchternen Prüfung stand?

Wir haben die gängigen Mittel an einer einzigen harten Bedingung gemessen: Es muss eine Humanstudie geben, die Cortisol wirklich gemessen hat – und zwar in einer Dosis, die man auch schlucken kann. Aus rund einem Dutzend kursierender Kandidaten sind am Ende fünf übrig geblieben – die fünf, die diese Hürde überhaupt genommen haben: Ashwagandha, Magnesium, Rhodiola, L-Theanin und Omega-3.

Welches dieser fünf sich wirklich bewährt, haben wir ausgiebig geprüft – und das Ergebnis fällt eindeutiger aus, als das volle Regal vermuten lässt. Bevor wir dazu kommen, lohnt aber ein kurzer Blick darauf, was im Körper überhaupt aus dem Takt geraten ist. Denn genau daran entscheidet sich später, welches dieser fünf am besten zu welchem Problem passt – und welches den Kern wirklich trifft.

Warum dein Körper das Stresshormon nicht mehr abschaltet

Der Cortisol-Tagesverlauf: gesund vs. Cortisol-Klemme
CortisolMorgenMittagAbendNacht
– – Gesunder Verlauf Cortisol-Klemme (bleibt oben)
Gesund fällt Cortisol abends ab und der Körper kommt zur Ruhe. Bei der Cortisol-Klemme bleibt der Grundpegel Tag und Nacht erhöht.

Cortisol ist das Gaspedal für Stress. Kurz durchgetreten ist das gesund – es macht wach, stellt Energie bereit, bringt durch einen fordernden Tag. Entscheidend ist, dass der Fuß danach wieder vom Gas geht: Ein Rückkopplungsmechanismus fährt den Pegel von selbst herunter.

Genau dieser Mechanismus hakt bei Dauerbelastung, schlechtem Schlaf und ständigem Blutzucker-Auf-und-Ab. Die Stressachse bleibt überaktiv, die Rückkopplung stumpft ab – der Grundpegel bleibt oben, Tag und Nacht. Der Körper verlernt, den Fuß wieder zu heben, und schaltet nicht mehr in den Ruhemodus zurück. Er bleibt in Dauer-Alarmbereitschaft, auch wenn längst keine Gefahr mehr da ist.

Diesen Zustand nennen wir im Folgenden die Cortisol-Klemme: ein dauerhaft erhöhter Grundpegel, den der Körper nicht mehr von allein löst. Kein Willensproblem, keine Frage von Disziplin, sondern ein festhängender Mechanismus – deshalb bringt bloßes „mehr entspannen" hier so wenig.

Bleibt die Frage, die über allem steht: Steckt bei dir wirklich die Cortisol-Klemme dahinter – oder nur eine anstrengende Phase? Ganz sicher weiß man es erst mit einem Wert aus dem Blut. Im Alltag aber verrät sie sich früher – an ein paar wiederkehrenden Zeichen, die man leicht übersieht.

Fünf Zeichen, dass Cortisol bei dir der Treiber ist

Keines dieser Zeichen beweist etwas allein. Wer drei oder mehr davon kennt, hat es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Cortisol-Klemme zu tun und nicht mit „einfach zu viel um die Ohren".

  1. Du wachst nachts zwischen zwei und vier Uhr auf, oft ohne Grund, und bist sofort hellwach statt schläfrig.
  2. Du bist abends müde, aber sobald du liegst, wird der Kopf wach.
  3. Am Bauch geht nichts weg, obwohl Arme und Beine schlanker geworden sind.
  4. Der Heißhunger kommt nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr und richtet sich auf Süßes oder Salziges, nicht auf eine Mahlzeit.
  5. Kleinigkeiten treffen dich härter als früher. Ein Anruf, ein Ton in einer Nachricht, und der Puls geht mit.

Wer sich in mehreren Punkten wiedererkennt, braucht kein weiteres „einfach mal abschalten", sondern etwas, das den Grundpegel selbst senkt. Welches der fünf Mittel das kann und welches nur kurz beruhigt, haben wir nach einem festen Raster geprüft.

So haben wir getestet

Schreibtisch mit ausgedruckten Studien und Kriterienliste

Statt Versprechen zu vergleichen, haben wir die fünf Wirkstoffe an dem gemessen, was sich tatsächlich belegen lässt. Grundvoraussetzung für jeden Kandidaten: mindestens eine Humanstudie, in der Cortisol wirklich gemessen wurde – nicht nur Schlaf, Stimmung oder ein diffuses Wohlbefinden. Auf dieser Basis haben wir jedes Mittel nach sechs Kriterien beurteilt:

  • Akute Wirkung bei Stress – Senkt es Cortisol in einer akuten Stresssituation, innerhalb von Stunden?
  • Senkung des Grundpegels – Senkt es den dauerhaft erhöhten Cortisol-Grundpegel? Das ist die Cortisol-Klemme, und damit das Kriterium, auf das es hier wirklich ankommt.
  • Studien- und Dosis-Qualität – Wie viele kontrollierte Studien, wie sauber im Design, und passt die untersuchte Dosis zu dem, was man realistisch schluckt?
  • Wirkeintritt – Nach welcher Zeit ist mit einer Veränderung zu rechnen?
  • Verträglichkeit – Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Aufwand bei der Einnahme.
  • Preis-Leistung – Kosten pro Tag in der wirksam untersuchten Dosis.

Verglichen haben wir die fünf Wirkstoffe, und zu jedem zeigen wir das viktilabs-Produkt, mit dem du ihn bekommst. Diese fünf haben als einzige die Grundvoraussetzung erfüllt, alles andere ist vorher ausgeschieden. Sie unterscheiden sich deshalb nicht darin, ob sie wirken, sondern wofür sie am besten taugen. Genau das zeigt der Vergleich jetzt, Platz für Platz.

DER VERGLEICH

Die Top 5 im Detail – Platz für Platz

Von Platz 1, dem Testsieger, abwärts. Jedes Produkt mit dem, was Studien belegen – und wofür es am besten taugt.

★ Vergleichssieger

Platz 1: Bio Ashwagandha KSM-66

Bio Ashwagandha KSM-66 von viktilabs

Wie es wirkt. Ashwagandha gehört zu den bekanntesten Anti-Stress-Pflanzen, also Pflanzenstoffen, die dem Körper helfen, besser mit Belastung umzugehen. Anders als Mittel, die nur eine akute Stressspitze glätten oder an Begleitfaktoren wie Mineralstoffmangel oder Entzündung ansetzen, greift es genau dort an, wo die Cortisol-Klemme entsteht: in der Stressachse zwischen Gehirn und Nebenniere, an deren Ende das Cortisol ausgeschüttet wird. Vereinfacht gesagt dämpft es das Signal, das diese Ausschüttung antreibt, und hilft der abgestumpften Rückkopplung, wieder zu greifen. Kein Ausschalter, sondern ein Nachjustieren – am Grundpegel selbst, nicht an einem Symptom drumherum.

Studienlage und Dosis. Hier entscheidet sich der Test. Ashwagandha ist das einzige der fünf Mittel, für das mehrere kontrollierte Studien eine direkte und dauerhafte Senkung des Cortisol-Grundpegels zeigen. In der bekanntesten nahmen chronisch gestresste Erwachsene 60 Tage lang zweimal täglich 300 Milligramm eines standardisierten Extrakts. Ihr Serum-Cortisol sank um 27,9 Prozent [1].

Zu Beginn
Nach 60 Tagen
−27,9 %
Serum-Cortisol im Studienverlauf

Fast 28 Prozent weniger Stresshormon – nicht „sie fühlten sich besser", sondern ein messbar niedrigerer Wert im Blut. Eine zweite Studie mit demselben Extrakt bestätigte das und zeigte zusätzlich eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: 600 Milligramm täglich lieferten ein deutlich klareres Ergebnis als 250 [2]. Eine dritte fand denselben Effekt am Morgen-Cortisol, allerdings mit einem anderen standardisierten Extrakt, nicht mit KSM-66 [3].

„Nach etwa drei Wochen habe ich gemerkt, dass ich abends leichter runterkomme und nicht mehr um drei Uhr hellwach im Bett liege. Ich schlafe tiefer und wache morgens spürbar erholter auf. Der Stress ist nicht verschwunden, aber er wirft mich nicht mehr so um. Man braucht etwas Geduld, aber es hat sich gelohnt."Ines, 47

Warum Platz 1. Von den fünf getesteten Produkten ist das Bio Ashwagandha das einzige, dessen Wirkstoff in mehreren kontrollierten Studien den Cortisol-Grundpegel direkt und dauerhaft senkt – genau das, worauf es bei der Cortisol-Klemme ankommt. Damit ist es unsere Empfehlung für nächtliches Wachliegen, einen Kopf, der abends nicht abschaltet, ein Stresslevel, das nie ganz runtergeht. Wer den Grundpegel senken will, hat nach aktueller Studienlage keine belegte Alternative.

Platz 2: Anti-Stress Komplex – mit L-Theanin & Magnesium

viktilabs Anti-Stress Komplex

Wie es wirkt. Der Anti-Stress Komplex kombiniert vier Bausteine, die auf unterschiedlichen Wegen beim Runterkommen helfen: L-Theanin, eine Aminosäure aus dem Teeblatt, sorgt binnen einer knappen Stunde für spürbare Ruhe, ohne müde zu machen. GABA ist der körpereigene Beruhigungs-Botenstoff, der Anspannung dämpft. Magnesium ist der Grundbaustein, den ein gereiztes Nervensystem braucht. Und Rosenwurz hilft dem Körper traditionell gegen stressbedingte Erschöpfung. Zusammen decken sie mehr Situationen ab als jeder Einzelstoff allein.

Studienlage und Dosis. Für die Einzel-Bausteine ist die Datenlage solide: L-Theanin senkte in einer Studie das Cortisol im Speichel rund eine Stunde nach akutem Stress deutlich [5], und für Magnesium ist der Stress-Mangel-Kreislauf gut beschrieben [4]. Der Anti-Stress Komplex spielt genau das aus, was die Kombination stark macht: mehrere beruhigende Wege gleichzeitig, statt nur einen.

Warum Platz 2. Der Anti-Stress Komplex ist der beste Allrounder im Feld – und steht deshalb direkt hinter dem Testsieger. Statt auf einen einzelnen Wirkstoff setzt er auf die Kombination: Magnesium als Grundbaustein, L-Theanin und GABA für die schnelle Beruhigung, Rosenwurz gegen stressbedingte Erschöpfung. Wer nicht den einen gezielten Grundpegel-Senker (Platz 1) sucht, sondern breite Unterstützung fürs Runterkommen in einem Produkt, fährt hier am rundesten. An die direkte, studienbelegte Senkung des Grundpegels von Ashwagandha reicht er nicht heran – dafür deckt er mehr Situationen auf einmal ab.

Platz 3: Mag-Triple Komplex Daily – reines Magnesium

Mag-Triple Komplex Daily von viktilabs

Wie es wirkt. Magnesium ist kein Pflanzenstoff, sondern ein Grundbaustein: Der Körper braucht es, damit die beruhigenden Signale im Nervensystem überhaupt funktionieren. Stress verbraucht Magnesium – und je leerer die Speicher, desto heftiger fällt die nächste Stressreaktion aus, was wiederum mehr Magnesium verbraucht. Diesen Teufelskreis kann eine ausreichende Versorgung durchbrechen: Magnesium unterstützt die beruhigenden (GABAergen) Signale und dämpft so die Kette, an deren Ende das Cortisol steht.

Studienlage und Dosis. Der Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und erhöhter Stressreaktivität ist gut belegt und in einem vielzitierten Übersichtsartikel als sich selbst verstärkender Kreislauf beschrieben [4]. Was fehlt, ist der direkte Beweis, dass Magnesium den Cortisol-Grundpegel bei Menschen ohne Mangel senkt. Der Nutzen ist am größten, wenn ein Defizit besteht – und das ist bei chronischem Stress häufig der Fall.

Warum Platz 3. Als pures, hochdosiertes Magnesium ist Mag-Triple die solideste Basis von allen: gut verträglich, günstig, mit einem zugelassenen Bezug zur normalen Funktion von Nervensystem und Psyche. Es steht hinter dem Anti-Stress Komplex, weil dieser das Magnesium bereits mitbringt und zusätzlich weitere Hebel bündelt. Und es setzt eine Stufe vor der Cortisol-Klemme an: Es behebt den Mangel, der die Stressachse empfindlich macht, statt den erhöhten Grundpegel direkt zu senken. Als Partner zum Testsieger ist es damit die ideale Ergänzung.

Platz 4: Daily Greens – mit Rhodiola Rosea

viktilabs Daily Greens

Wie es wirkt. Daily Greens ist kein Einzel-Extrakt, sondern ein Komplex aus mehreren Anti-Stress-Pflanzen: Rhodiola (Rosenwurz) gegen stressbedingte Erschöpfung, Ashwagandha für die Grundruhe und Reishi, ein traditioneller Vitalpilz, dazu ein Enzym-Komplex für die Aufnahme. Gedacht ist er als tägliche Basis für mehr Ausgeglichenheit. Der für unseren Test entscheidende Baustein ist Rhodiola, das vor allem an der überschießenden Cortisol-Spitze am Morgen ansetzt.

Studienlage und Dosis. Zu Rhodiola gibt es echte Daten: In einer Untersuchung mit stressbedingtem Erschöpfungssyndrom dämpfte ein standardisierter Extrakt über vier Wochen die morgendliche Cortisol-Aufwachreaktion und besserte Erschöpfung und Konzentration [7]. Als Komplex ist Daily Greens bewusst breiter angelegt und pro Einzelstoff niedriger dosiert als ein hochdosierter Mono-Extrakt – dafür deckt er mehrere dieser Pflanzen auf einmal ab.

Warum Platz 4. Als tägliche pflanzliche Grundlage ist Daily Greens rund und sinnvoll, gerade für alle, die morgens überdreht in den Tag starten. Für die gezielte Senkung des dauerhaft erhöhten Grundpegels ist der studienbelegte Hebel aber die hohe, standardisierte Ashwagandha-Dosis aus Platz 1, nicht der breite Komplex. Deshalb steht Daily Greens auf Platz 4: ein guter Allrounder für den Alltag, aber kein Spezialist für die Cortisol-Klemme.

Platz 5: Vegane Omega-3 Kapseln – mit EPA & DHA

viktilabs Vegane Omega-3 Kapseln

Wie es wirkt. Die veganen Omega-3 Kapseln liefern hochdosiertes Algenöl mit den Fettsäuren EPA und DHA – dieselbe Wirkfamilie wie Fischöl, nur pflanzlich. Ihr Haupt-Job liegt gar nicht beim Cortisol, sondern bei Herz, Gehirn und der Regulation stiller Entzündung. Und genau darüber kommt der Stress-Bezug: Weil chronische Entzündung eine überaktive Stressachse zusätzlich befeuert, kann eine gute Omega-3-Versorgung die adrenale Stressreaktion abmildern – ein Nebeneffekt, kein Hauptzweck.

Studienlage und Dosis. In einer sehr kleinen frühen Studie dämpfte eine hohe Dosis den Cortisol-Anstieg unter mentalem Stress [8]; eine spätere kontrollierte Studie über vier Monate zeigte, dass 2,5 Gramm täglich das Gesamt-Cortisol nach einer Stressbelastung senken konnten, während eine niedrigere Dosis nicht reichte [9]. Der Effekt ist real, aber unspezifisch, braucht hohe Dosen und Wochen bis Monate. Mit 40 % DHA und 20 % EPA sind die Kapseln dafür eine saubere, hochdosierte Basis.

Warum Platz 5. Als Cortisol-Mittel ist Omega-3 das breiteste und langsamste im Feld, deshalb steht es am Ende der Rangliste. Sein eigentlicher Wert liegt woanders und ist dafür der größte: Man nimmt die Kapseln für Herz, Gehirn und Zellschutz, und die gedämpfte Stressreaktion kommt als willkommener Nebeneffekt obendrauf. Als Fundament einer gesunden Grundversorgung sind sie hervorragend.

Der Testsieger im Detail

viktilabs Bio Ashwagandha KSM-66 mit Wurzel und Pulver

Unser Testsieger ist kein Wirkstoff aus dem Regal, sondern ein konkretes Produkt: viktilabs Bio Ashwagandha KSM-66. Und diese Unterscheidung zählt – denn Ashwagandha ist nicht gleich Ashwagandha. Auf Dutzenden Dosen steht dasselbe Wort, drin steckt Grundverschiedenes: mal der standardisierte Studien-Extrakt, mal billiges Wurzelpulver ohne belegten Effekt. Genau hier wird beim Kauf am meisten falsch gemacht. Wir haben den Testsieger an fünf Fragen gemessen – denselben, an denen die meisten Produkte scheitern.

  1. Extrakt statt Pulver. Pulver heißt wenig Wirkstoff pro Kapsel – man müsste eine Handvoll am Tag schlucken, um an die Studiendosis zu kommen. → viktilabs setzt auf den konzentrierten Extrakt.
  2. KSM-66, der Studien-Rohstoff. Die stärksten Cortisol-Studien liefen mit genau diesem Marken-Extrakt; namenlose Extrakte sind nicht dasselbe. → viktilabs verwendet KSM-66.
  3. Definierte 5 % Withanolide. Eine höhere Prozentzahl klingt besser, stammt aber oft aus anderen, gar nicht auf Cortisol untersuchten Extrakten – zählt der belegte Wert, nicht der größte. → viktilabs ist auf 5 % standardisiert, exakt die Studienform.
  4. Unabhängig laborgeprüft. Das BfR wies 2024 auf mögliche Leberrisiken hin, und Pflanzenextrakte können Schwermetalle anreichern – ohne Chargenprüfung ist es ein Blindkauf. → viktilabs lässt jede Charge extern auf Reinheit und Schadstoffe prüfen.
  5. Bio-Wurzel, klare Herkunft. Rein gehört die Wurzel, nicht die billigeren Blattanteile. → viktilabs: Bio-Wurzel, vegan, hergestellt in Deutschland.

Deshalb empfehlen wir genau dieses Produkt. Fünf Fragen, fünfmal die richtige Antwort. Weil viktilabs Bio Ashwagandha KSM-66 alle fünf erfüllt, stehen wir für die Qualität ein. Bei einem beliebigen Ashwagandha aus dem Regal kann das ganz anders aussehen – und man merkt es dem Etikett oft nicht an.

Welche Veränderung kannst du von 8 Wochen Ashwagandha realistisch erwarten?

Ashwagandha ist kein Schalter, den man umlegt, sondern eine Anti-Stress-Pflanze, die die Stressachse langsam nachjustiert. Wer das weiß, bleibt dran; wer den Sofort-Effekt erwartet, hört oft genau in dem Moment auf, in dem es zu wirken beginnt. Damit du weißt, was auf dich zukommt, hier der ehrliche Verlauf bei täglicher Einnahme in der Studiendosis.

Entspannte Frau mit Bio Ashwagandha am Morgen
Woche 1–2. In den ersten beiden Wochen wirst du wahrscheinlich noch nichts spüren, und das gehört dazu. Anders als ein Beruhigungsmittel macht Ashwagandha nicht am ersten Abend müde; stattdessen beginnt der Körper im Hintergrund, die überaktive Rückkopplung neu einzupendeln. Weil sich das kaum bemerkbar macht, steigen hier die meisten zu früh aus. Worauf es jetzt allein ankommt, ist dranzubleiben.
Woche 3–4. Ab der dritten Woche berichten viele von einer ersten, oft unscheinbaren Veränderung, und meist zeigt sie sich abends. Der Kopf lässt sich leichter herunterfahren, das Gedankenkreisen wird langsamer und das Einschlafen fühlt sich weniger nach Kampf an. Nichts Spektakuläres, eher das Gefühl, dass der Abend irgendwie ruhiger war – genau das, was Ines oben beschreibt.
Woche 5–8. In diesem Fenster wurde in den Studien der messbare Effekt erreicht: nach sechzig Tagen ein um 27,9 Prozent niedrigeres Serum-Cortisol. Subjektiv lässt bei vielen jetzt das „wired but tired" nach. Man liegt nachts seltener um drei wach, wacht morgens weniger erschlagen auf und steht tagsüber nicht mehr ständig unter Strom. Der Stress verschwindet nicht, aber er fühlt sich deutlich weniger überwältigend an.
Ab Woche 8. Was sich bis dahin eingestellt hat, bleibt, solange der Körper weiter unterstützt wird, denn eine Anti-Stress-Pflanze wirkt über die kontinuierliche Einnahme und nicht als einmalige Kur. Viele bleiben deshalb dauerhaft dabei, andere legen nach einigen Monaten eine Pause ein und schauen, wie der Pegel ohne hält. Einen Zwang zur Dauereinnahme gibt es nicht.

Realistisch heißt das: erste spürbare Veränderungen nach etwa drei Wochen, das volle Bild nach acht bis neun. Kein Blitzstart, dafür genau der langsame, am Grundpegel ansetzende Verlauf, der den Testsieger von den schnellen Beruhigern unterscheidet.

Das Urteil der Redaktion

Ein Wundermittel gegen zu hohes Cortisol gibt es nicht. Keine Kapsel senkt den Stresspegel über Nacht, und jedes Produkt, das genau das verspricht, sollte dich eher misstrauisch machen. Was es gibt, sind Substanzen mit echter, in Studien gemessener Wirkung – und aus allem, was wir geprüft haben, sind das diese fünf. Sie sind nicht austauschbar, sondern jede hat ihren eigenen Einsatzbereich.

Direkt hinter dem Testsieger steht der Anti-Stress Komplex: der beste Allrounder, der gleich mehrere Hebel in einem Produkt bündelt und breit unterstützt, wenn man nicht nur auf einen einzelnen Wirkstoff setzen will. Das Magnesium im Mag-Triple ist die solide Grundlage, an der es bei chronischem Stress kaum fehlen sollte. Daily Greens mit Rhodiola ist für alle interessant, die vor allem morgens überdreht in den Tag starten. Und die Omega-3 Kapseln arbeiten am breitesten, über Entzündung und die allgemeine Stressreaktion. Jedes hat seine Berechtigung – für das eine Problem, um das es in diesem Vergleich geht, gibt es aber einen klaren Favoriten.

Am eindeutigsten empfehlen wir Ashwagandha als KSM-66-Extrakt. Es ist das einzige der fünf Mittel, für das mehrere kontrollierte Studien eine direkte und dauerhafte Senkung des Cortisol-Grundpegels zeigen – und mit viktilabs Bio Ashwagandha KSM-66 bekommst du genau die Form, mit der diese Studien gemacht wurden: laborgeprüft, standardisiert, aus Bio-Wurzel. Wer den erhöhten Grundpegel wirklich angehen will, fängt hier an.

Wissenschaftliche Studien & Quellen

[1] Chandrasekhar K, Kapoor J, Anishetty S. A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults. Indian J Psychol Med. 2012;34(3):255-262. DOI: 10.4103/0253-7176.106022.

[2] Salve J, Pate S, Debnath K, Langade D. Adaptogenic and Anxiolytic Effects of Ashwagandha Root Extract in Healthy Adults. Cureus. 2019;11(12):e6466. DOI: 10.7759/cureus.6466.

[3] Lopresti AL, Smith SJ, Malvi H, Kodgule R. An investigation into the stress-relieving and pharmacological actions of an ashwagandha (Withania somnifera) extract. Medicine (Baltimore). 2019;98(37):e17186. DOI: 10.1097/MD.0000000000017186.

[4] Pickering G, Mazur A, Trousselard M, et al. Magnesium Status and Stress: The Vicious Circle Concept Revisited. Nutrients. 2020;12(12):3672. DOI: 10.3390/nu12123672.

[5] Evans M, McDonald AC, Xiong L, et al. Efficacy of a Single Dose of AlphaWave L-Theanine on Stress in a Healthy Adult Population. Neurol Ther. 2021;10(2):1061-1078. DOI: 10.1007/s40120-021-00284-x.

[6] Hidese S, Ogawa S, Ota M, et al. Effects of L-Theanine Administration on Stress-Related Symptoms and Cognitive Functions in Healthy Adults. Nutrients. 2019;11(10):2362. DOI: 10.3390/nu11102362.

[7] Olsson EM, von Schéele B, Panossian AG. A randomised, double-blind, placebo-controlled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of Rhodiola rosea in subjects with stress-related fatigue. Planta Med. 2009;75(2):105-112. DOI: 10.1055/s-0028-1088346.

[8] Delarue J, Matzinger O, Binnert C, et al. Fish oil prevents the adrenal activation elicited by mental stress in healthy men. Diabetes Metab. 2003;29(3):289-295. DOI: 10.1016/S1262-3636(07)70039-3.

[9] Madison AA, Belury MA, Andridge R, et al. Omega-3 supplementation and stress reactivity of cellular aging biomarkers. Mol Psychiatry. 2021;26(7):3034-3042. DOI: 10.1038/s41380-021-01077-2.