Apotheken Report

"Ich sehe es bei fast jedem GLP-1 Patienten"

Eine Ernährungsberaterin klärt auf, warum das Gewicht zwar sinkt aber Aussehen und Lebensfreude unter der Abnehmspritze leiden

Das bin ich. Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt Stoffwechsel und medikamentöse Gewichtstherapie. Seit acht Jahren begleite ich Menschen, die GLP-1-Medikamente nehmen, von der ersten Spritze bis zu ihrem Wunschgewicht.

Ich habe in dieser Zeit eines gelernt: Die Waage lügt nicht. Aber sie erzählt auch nicht die ganze Wahrheit.

Es war ein Dienstagabend, kurz vor Praxisschluss.

Eine Patientin, Anfang Fünfzig, saß mir gegenüber. Sie war seit drei Monaten nicht mehr in meiner Praxis gewesen. Ich erkannte sie kaum wieder – nicht weil sie so viel abgenommen hatte, sondern weil sie so anders wirkte. Erschöpft. Blass. Die Schultern hängend.

Sie hatte in sechs Monaten 18 Kilogramm verloren. Die Werte stimmten. Ihr Arzt war zufrieden.

Aber sie konnte kaum noch die Treppe in ihre Wohnung hochgehen, ohne kurz verschnaufen zu müssen. Sie schlief mehr als zuvor, fühlte sich trotzdem nie erholt. Und sie hatte aufgehört, das Haus für längere Spaziergänge zu verlassen. Nicht weil sie nicht wollte, sondern weil ihr die Kraft fehlte.

„Ich sollte doch glücklich sein. Warum fühle ich mich so schwach?“

Ich hatte ihr damals keine gute Antwort. Die Frage war wichtig. Die Antwort fehlte mir zu diesem Zeitpunkt leider noch selbst.

Warum sinkende Kilos nicht immer bedeuten, dass alles besser wird

Mehr als vier Millionen Haushalte in Deutschland nehmen GLP-1-Medikamente oder erwägen es. Die Versprechen sind echt. Die Gewichtsabnahme ist messbar. Die Lebensqualität für viele tatsächlich besser.

Und trotzdem melden sich bei mir regelmäßig Menschen, die genau dasselbe beschreiben:

Die Waage zeigt Erfolg. Aber der Körper fühlt sich falsch an.

Müdigkeit, die nicht weggeht. Treppen, die plötzlich anstrengend sind. Arme, die schlaff wirken, obwohl man schlanker geworden ist. Das ungute Gefühl, dass etwas nicht stimmt – ohne zu wissen, was.

Diese Menschen haben nicht versagt. Sie wurden einfach über etwas Entscheidendes nicht aufgeklärt.

Das Problem mit der Abnehmspritze, über das niemand gerne spricht

Die Spritze funktioniert. Daran besteht kein Zweifel.

Der Hunger verschwindet. Die Waage bewegt sich. Der Arzt nickt zufrieden. Und man selbst denkt zum ersten Mal seit Jahren: Es klappt wirklich.

Aber was dabei still und unsichtbar passiert, erzählt niemand.

Wenn der Hunger sinkt, isst man weniger. Wenn man weniger isst, kommt auch weniger Protein rein. Und der Körper, der täglich Protein als Baustein braucht, um Muskeln, Organe und Enzyme am Laufen zu halten, fängt an, sich diese Bausteine woanders zu holen.

Er holt sie aus den Muskeln.

Nicht weil etwas schiefläuft. Sondern weil er genau das tut, was er tun soll: überleben. Mit dem, was da ist.

Das Ergebnis? Bis zu 45 Prozent des verlorenen Gewichts stammen nicht aus Fett, sondern aus Muskel- und Körpersubstanz. [1]

Und jedes Kilogramm Muskel, das verloren geht, kann den Grundumsatz spürbar beeinflussen. Wer also absetzt, hat möglicherweise einen Körper, der weniger verbrennt als vorher, aber genauso viel Appetit hat wie vor der Therapie. [2]

63 Prozent der Ärzte beobachten das bei ihren GLP-1-Patienten. Die meisten sprechen es trotzdem nicht an. [3]

„Jetzt verstehe ich, warum ich mich so schwach gefühlt habe“. Das höre ich regelmäßig, wenn ich meinen Patientinnen erkläre, was wirklich passiert ist.

Warum der Markt voll ist mit Lösungen, die das eigentliche Problem nicht adressieren

Ich habe in meiner Arbeit fast jede Alternative begleitet und beobachtet.

Mehr Fleisch essen? Nicht machbar. Wer nach drei Bissen voll ist, schafft keine 150 Gramm Hähnchenbrust. Die Appetitunterdrückung durch GLP-1 macht genau das zunichte, was eigentlich helfen würde.

Whey-Protein-Shake? Klingt logisch. Aber wer kaum Hunger hat, trinkt den Shake statt zu essen und verdrängt damit die einzige sinnvolle Nahrung, die noch reinkommt. Außerdem landen auf Grund der schlechten Bioverfügbarkeit nur 16 bis 20 Prozent des Proteins wirklich in den Muskeln.

Mehr Krafttraining? Wichtig, aber ohne genug Protein kann Training allein nur begrenzt unterstützen. Man kann so viel trainieren, wie man will, wenn Protein fehlt, passiert wenig.

Das eigentliche Problem haben all diese Ansätze nie gelöst: Den Körper täglich mit dem zu versorgen, was er braucht, um die Muskelsubstanz bestmöglich zu erhalten.

23 Jahre Forschung: Eine Erkenntnis, die für GLP-1-Nutzer relevant ist

Vor einigen Jahren stieß ich auf etwas, das ich in acht Jahren Ernährungsberatung nie so klar gesehen hatte.

Proteine bestehen aus Aminosäuren, das sind ihre kleinsten Bausteine. Acht davon kann der Körper nicht selbst herstellen und ist täglich darauf angewiesen, sie über die Nahrung zu bekommen.

Fehlen sie, kann er auf die eigene Muskulatur zurückgreifen, um sie zu gewinnen.

Genau das kann unter GLP-1 passieren. Still. Täglich. Unsichtbar auf der Waage.

Die Lösung fand ich in der Forschung von Prof. Dr. Lucà-Moretti. Er hat 23 Jahre lang untersucht, in welchem Verhältnis essentielle Aminosäuren vorliegen müssen, damit der Körper daraus tatsächlich Muskelprotein aufbauen kann statt abzubauen.

Das Ergebnis: Essentielle Aminosäuren in der richtigen Zusammensetzung brauchen keinen Verdauungsaufwand, erzeugen nahezu keine Kalorien und können dem Körper genau das liefern, was er braucht, um Muskeln zu unterstützen. Auch mitten in einem tiefen Kaloriendefizit.

Was mich überzeugte, war nicht eine einzelne Studie. Es war die Konsistenz der Datenlage über Jahrzehnte. Und die Tatsache, dass ich bei meinen Patientinnen sehen konnte, was die Zahlen behaupteten.

Ich bin Ernährungsberaterin, keine Verkäuferin. Aber irgendwann muss man zur Kenntnis nehmen, was die Evidenz zeigt.

Was klinische Studien über Aminosäuren und Muskelproteinsynthese belegen

Studien legen nahe: Essentielle Aminosäuren können ein wesentlicher Wirkfaktor hinter der Muskelproteinsynthese sein und das gilt besonders für ältere Erwachsene, bei denen diese Kapazität ohnehin abnimmt. [4]

In einer klinischen Studie an der University of Arkansas konnte bereits eine kleine tägliche Dosis essentieller Aminosäuren die Muskelproteinsynthese bei älteren Probanden messbar anregen – ohne Kalorien, ohne Verdauungsbelastung, ohne Nebenwirkungen. [5]

Und das Entscheidende für GLP-1-Nutzer: Diese Aminosäuren sind blutzucker-neutral, stören den Fastenzustand nicht, belasten Magen und Nieren kaum und können auch bei sehr geringer Essenstoleranz täglich eingenommen werden.

Warum ich nach Jahren des Ablehnens ein Produkt empfehle

Ich werde ehrlich sein: Ich habe lange kein Produkt empfohlen.

Der Markt für Aminosäuren-Supplemente ist voll:

Voll von Produkten mit beeindruckenden Versprechen, fragwürdigen Zusammensetzungen und Füllstoffen, die auf der Zutatenliste länger sind als die eigentlichen Wirkstoffe. 

Ich habe in den letzten Jahren vieles angeschaut und das meiste wieder beiseite gelegt.

Was mich bei Amino-8 von Viktilabs überzeugt hat, war nicht das Marketing. Es war die Formel dahinter – dieselbe, die Prof. Dr. Lucà-Moretti nach 23 Jahren Forschung entwickelt hat.

Und noch etwas, das die meisten unterschätzen: Wer unter GLP-1 steht, isst vielleicht noch 40 bis 50 Gramm Protein täglich – von denen der Körper bei normaler Mischkost rund 80 Prozent wirklich verwerten kann. Das sind etwa 32 bis 40 Gramm, die tatsächlich ankommen.

Eine Tagesdosis Amino-8 hat eine Verwertungsrate von 99 Prozent. Das bedeutet: Das Protein, das es liefert, kommt fast vollständig an – und erhöht das zur Verfügung stehende Protein um fast 37 Prozent.

Nicht als Ersatz für Ernährung. Sondern als gezielte Unterstützung genau dort, wo die GLP-1-Therapie eine Lücke hinterlässt.

8 Monate Transformation: Derselbe Körper vor und nach gezielter Unterstützung

Die meisten meiner Patientinnen bemerken den schleichenden Muskelverlust nicht sofort.

Die ersten Wochen fühlen sich gut an. Die Waage bewegt sich. Der Hunger ist weg. Man denkt: Es funktioniert endlich.

Dann, irgendwann zwischen Woche sechs und zwölf, schleicht sich etwas ein. Man ist schneller müde als früher. Die Arme fühlen sich schwerer an. Kleine Dinge – eine Treppe, eine Einkaufstasche – kosten plötzlich mehr Kraft als sie sollten.

Man schreibt es der Diät zu. Oder dem Alter. Oder dem Stress.

Es ist keins von beiden.

Eine meiner Patientinnen hat genau das erlebt. Vier Monate GLP-1, konsequent durchgezogen, minus 14 Kilogramm auf der Waage. Aber der Körper wirkte nicht besser, er wirkte schwächer. Schlaffer. Als hätte sie nicht abgenommen, sondern wäre in sich eingefallen.

Im fünften Monat fing sie an, täglich Amino-8 einzunehmen.

Die Veränderung kam nicht über Nacht. Aber sie kam.

Was sich verändert hatte, war nicht der Gewichtsverlust. Es war die Substanz dahinter. Die Muskulatur wirkte definierter, der Körper weniger eingefallen. 

Die Kraft für die Dinge, die vorher weggebrochen waren, kehrte langsam wieder zurück: eine längere Wanderung, ein Nachmittag mit der besten Freundin, eine Runde im Schwimmbad. 

Das Gefühl, dass der Körper nicht gegen einen arbeitet, sondern mit einem. Das ist der Unterschied zwischen Abnehmen und gesund abnehmen.

Doch lies selbst, was sie dazu sagt:

„Ich war wirklich erschrocken wie schnell es mit mir bergab ging. Die Waage hat gestimmt, ich hab abgenommen, aber ich war so durch dass ich kaum noch was gemacht hab. Irgendwie hohl, schlapp, nicht mehr ich. Dann bin ich zu Sandra gegangen, weil ich nicht mehr weiter wusste. 

Sie hat mir Amino-8 empfohlen und ich hab’s einfach mal probiert. Nach ein paar Wochen hab ich gemerkt dass meine Energie langsam zurückkommt. Nicht von heute auf morgen, aber so ein schleichendes Besserwerden. 

Ich hab mich morgens nicht mehr so schwer gefühlt, die Erschöpfung nach kleinen Sachen hat nachgelassen. Nach acht Monaten bin ich schlanker als je zuvor, meine Arme sehen definierter aus, ich geh wieder spazieren, ohne dass ich danach fertig bin und ich habe das Gefühl, mich in meinem Körper vollkommen wohl zu fühlen.. 

Ich nehm’s immer noch, weil ich gemerkt habe, was das für eine Unterstützung für meinen Körper ist . So viel Gewicht zu verlieren und sich dabei noch so fit und gesund zu fühlen. Das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.“ — Martina K., 42, in Begleitung bei Sandra M.

Warum ich heute jede GLP-1-Begleitung anders beginne als früher

Meine Patientin von damals, die mit der Schwäche trotz 18 Kilogramm weniger, habe ich ein Jahr später wiedergesehen.

Sie hatte die GLP-1-Therapie weitergeführt. Und eine einzige Veränderung gemacht: täglich 5 Presslinge. Das war alles.

Nach einigen Monaten sagte sie, dass sie sich zum ersten Mal seit der GLP-1-Therapie wirklich fit fühle. Nicht erschöpft. Nicht schlaff. Einfach normal.

Ich erzähle diese Geschichte nicht, weil ich garantieren kann, dass es für jeden so läuft. Ich erzähle sie, weil sie das erste Mal war, dass ich wusste: Ich habe das Problem wirklich verstanden.

Heute empfehle ich bei jeder GLP-1-Begleitung dasselbe. Nicht als Verkäuferin. Als jemand, der 8 Jahre lang zugesehen hat, wie Menschen mit dem Falschen kämpfen.

Fünf Presslinge täglich. Nahezu keine Kalorien. Keine Verdauungsbelastung. Auch bei sehr geringer Essenstoleranz problemlos einnehmbar. Mehr braucht es nicht, aber ohne geht es nicht.

Oft höre ich „ich warte noch ab“. Was ich in acht Jahren gelernt habe ist, dass Muskeln still abgebaut werden, ohne dass man es merkt, bis es zu spät ist. Wer jetzt handelt, schützt was noch da ist.

Wenn Sie das Richtige für Ihren Körper tun möchten, während Sie abnehmen: Jetzt wäre der Moment.

Wissenschaftliche Quellen

[1] Cell Metabolism (2025). Unexpected effects of semaglutide on skeletal muscle mass and force-generating capacity – Analyse der STEP-1-Daten. DOI: 10.1016/j.cmet.2025.S1550-4131(25)00331-6 

[2] Wilding JPH, Batterham RL, Calanna S et al. (2021). Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity (STEP 1). New England Journal of Medicine. DOI: 10.1056/NEJMoa2032183  

[3] Sermo.com (2025). GLP-1 und Muskelabbau: Was Ärzte sehen. Umfrage unter internationalen Sermo-Mitgliedern.  

[4] Volpi E, Kobayashi H, Sheffield-Moore M, Mittendorfer B, Wolfe RR. (2003). Essential amino acids are primarily responsible for the amino acid stimulation of muscle protein anabolism in healthy elderly adults. American Journal of Clinical Nutrition. 78(2):250-258. DOI: 10.1093/ajcn/78.2.250  

[5] Church DD, Ferrando AA, Wolfe RR. (2024). Stimulation of muscle protein synthesis with low-dose amino acid composition in older individuals. Frontiers in Nutrition. 11:1360312. DOI: 10.3389/fnut.2024.1360312. PubMed: 38524852  

 

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